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Die Mitte Graubünden Parolen Die Mitte DavosAktuelles Wahlanlass der Mitte
Wahlanlass der Mitte Klosters-Davos-Prättigau
Mit einem unterhaltsamen Quiz, persönlichen Einblicken und politischen Diskussionen stimmten die Kreisparteien der Mitte Klosters, Davos und Prättigau am vergangenen Montag auf die Regierungs- und Grossratswahlen vom 14. Juni 2026 ein. Zahlreiche Interessierte fanden sich in der Aula der Schule Klosters ein, um die Kandidierenden für den Regierungsrat und den Grossen Rat kennenzulernen. Ebenfalls anwesend war der Parteipräsident der Mitte Graubünden, Kevin Brunold.
Martin Bettinaglio, Parteipräsident der Mitte Klosters und Kandidierender für die Grossratswahlen, begrüsste die Anwesenden und führte in den Abend ein. Statt klassischer Frontalreferate setzte die Mitte auf ein interaktives Format: Mit einem Quiz konnten die Teilnehmenden ihr Wissen über die drei Regierungsratskandidierenden Marcus Caduff (bisher), Carmelia Maissen (bisher) und Aita Zanetti (neu) testen. Dies sorgte für heitere Momente, spannende Erkenntnisse und persönliche Einblicke in die Motivation der Kandidierenden.
Für Regierungsrat Marcus Caduff ist die Vielfalt des Kantons Graubünden ein zentraler Grund, weshalb er sein Amt mit grossem Engagement ausübt. Eine produktive Landwirtschaft oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigten verlässliche Rahmenbedingungen. «Arbeitsplätze sind in den Regionen vorhanden, wichtig ist aber, dass sie auch besetzt werden», so Caduff.
Regierungsrätin Carmelia Maissen hob die gute Zusammenarbeit in ihrem Departement sowie die enge Vernetzung mit anderen Kantonen hervor. Als Präsidentin der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) kenne sie die Bedeutung gemeinsamer Anliegen, um in Bern eine starke Stimme zu haben – etwa bei der Raumplanung, der Wasserkraft-Strategie 2030 des Kantons oder dem Grossraubtiermanagement. Zudem betonte sie die Wichtigkeit der vernetzten Mobilität im Kanton und die Notwendigkeit weiterer Schritte in der Wolfsregulierung.
Aita Zanetti bezeichnete sich als Brückenbauerin mit Durchsetzungsvermögen. Als Gemeindepräsidentin von Scuol bringe sie viel Erfahrung aus der Führung der grössten Gemeinde der Schweiz mit. Ihr sei es wichtig, politische Entscheidungen transparent zu kommunizieren, für alle ein offenes Ohr zu haben und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Als Rätoromanin liege ihr die Mehrsprachigkeit und die kulturelle Vielfalt Graubündens besonders am Herzen. Zudem habe sie sich stets für ein gerechtes und flächendeckendes Bildungsangebot eingesetzt und werde sich auch künftig dafür engagieren.
Beim anschliessenden Apéro riche nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit den anwesenden Kandidierenden aus Klosters, Davos und dem Prättigau.
Die Mitte Klosters, Davos und Prättigau treten mit folgenden Kandidatinnen und Kandidaten zu den Grossratswahlen vom 14. Juni 2026 an:
Wahlkreis Klosters: Martin Bettinaglio (bisher), Corina Feuerstein, Hanspeter Kasper
Wahlkreis Davos: Seraina Mani (bisher), Michael Ambühl, Hubert Weibel
Wahlkreis Schiers: Benno Niggli, Andrea Niggli (beide Grüsch)
Wahlkreis Seewis: Nina Gansner (bisher)
Wahlkreis Luzein: Men Flütsch (Ascharina)